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Sprechstunde für suchtbelastete Eltern

  • Andere Umstände – anders genießen
  • Was müssen Sie beim Rauchen und Trinken beachten?
  • Informationen für werdende und junge Eltern

Trotz Aufklärungskampagnen ist das Wissen über die Folgen von Alkohol- und Tabakkonsum in der Schwangerschaft und Stillzeit oft noch wenig ausgeprägt.

Nach Angaben der Drogenbeauftragten der Bundesregierung werden jedes Jahr 10.000 alkoholgeschädigte Kinder in Deutschland geboren, davon 4.000 Kinder mit dem Vollbild des fetalen Alkoholsyndroms (FAS), einer schweren geistigen und körperlichen Behinderung.

FAS ist die einzige zu 100 % vermeidbare Behinderung.

Selbst der Konsum geringer Mengen Alkohol in der Schwangerschaft kann bereits Wachstums- sowie geistige und soziale Entwicklungsstörungen hervorrufen. Immer noch gibt es Fehldiagnosen mit ADHS.

Etwa jede dritte Schwangere raucht in der Frühphase der Schwangerschaft. Bei der Geburt raucht ca. noch jede vierte Frau.

Nikotin in der Schwangerschaft führt in der Regel zu einem geringeren Geburtsgewicht des Babys und erhöht die Krankheitsbildung sowie Säuglingssterblichkeit während der Geburt. Raucherinnen gebären doppelt so häufig ihre Kinder zu früh, und es kommt ca. drei Mal so häufig zu Totgeburten im Verhältnis zu Frauen, die nicht rauchen.

Die ATS bietet vertrauliche und kostenfreie Informationsvermittlung, Beratung und Unterstützung bei dem Wunsch zur Reduktion bzw. Abstinenz an.

Das Projekt „FASD Prävention“ der ATS Suchtberatungsstelle wird durch Schutzengelgelder des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

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